Familie Oldendorf
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Fenster-Pflege und Check, 18.04.2017

Die Inspektion für Velux Dachfenster

Ich hab mal nachgezählt…bei uns im LichtAktiv Haus wurden 52 Fenster, inkl. der Terrassentür verbaut. Das bedeutet neben viel Licht aber auch Pflege und hiermit meine ich nicht nur das Putzen der Fensterfläche!

Anbei einige Tipps und Hinweise für die richtige Pflege der Dachfenster.

Beim eigenen Auto oder Fahrrad ist eine fachgerechte Wartung in regelmäßigen Abständen selbstverständlich. Ähnlich sollten Bewohner mit ihren Dachfenstern umgehen. Besonders praktisch: Die Pflege ist einfach und von jedem Nutzer selbst durchführbar. Benötigt wird dazu lediglich das Kombi-Pflege-Set von Velux für Kunststoff- und Holzfenster. Die eigentlichen Arbeitsschritte gehen dabei leicht von der Hand: Scharniere nachfetten, Pollenfilter tauschen oder die Dichtung der Lüftungsklappe erneuern. Mit dem Pflegezubehör des Dachfensterherstellers können bis zu fünf Fenster gewartet und somit deren reibungslose Funktion sichergestellt werden.
Holzfenster sollten zusätzlich im Abstand von vier Jahren mit Acryllack auf Wasserbasis neu gestrichen werden. Dazu müssen die Holzteile des Fensters gereinigt, abgeschliffen, von Staub befreit und mit dem, leicht verdünnten, Lack neu lasiert werden.

VELUX bietet zudem einen Fenster-Check zum Festpreis sowie auf die Dachfenster abgestimmte Pflegeprodukte an. Weitere Informationen unter: www.velux.de/Service/ 

Schritt für Schritt Anleitung zur Dachfenster-Pflege

Scharniere nachfetten

Die Pflege an beweglichen Beschlagsteilen kann am geöffneten Fenster erledigt werden:

An dem Verschluss wird das Scharnierfett aufgetragen.

Auch das Gegenstück am inneren Fensterrahmen wird mit Scharnierfett gepflegt.

Die Fenster-Scharniere werden mit Scharnierfett versorgt, um reibungslose Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.

Luftfilter tauschen

Mit dem Putzsicherungsriegel fixiert man das um die eigene Achse geschwenkte Velux Fenster um die Außenseite zu putzen.

Zunächst wird der alte Luftfilter aus dem Lüftungsschlitz entfernt.

Ein neuer Luftfilter, der auf die passende Größe gekürzt werden muss, liegt dem Pflege-Set bei.

Der entsprechend angepasste Filter wird in den Lüftungsschlitz eingesetzt.

Dichtung der Lüftungsklappe tauschen

Für den Wechsel der Dichtung an der Lüftungsklappe ist es erforderlich, diese am Verschluss auszuhängen. Hierfür werden im ersten Schritt die beiden Haken am Fensterflügel nach innen gedrückt.

Im zweiten Schritt kommt das Kunststoff-Werkzeug zum Einsatz: Mit Hilfe des in die Verankerung eingeführten Endes wird die Lüftungsklappe ausgehebelt.

Im dritten Schritt wird mit dem breiten Ende des Kunststoff-Werkzeugs die Lüftungsklappe soweit losgelöst, dass sie nur noch an den zwei Schrauben befestigt ist.

Die so freigelegten Schrauben werden mit einem Schraubendreher gelöst.

Mit Hilfe eines handelsüblichen Spachtels wird nun die Dichtung vorsichtig von der Lüftungsklappe gelöst.

Die im Kombi-Pflege-Set inbegriffene neue und auf die richtige Länge angepasste Dichtung wird auf die so freigewordene Fläche geklebt.

Holzfenster-Pflege

Mindestens alle vier Jahre sollten sie mit Acryllack auf Wasserbasis gestrichen werden, bei starker Belastung besser alle zwei Jahre. Dazu müssen zunächst die Holzoberflächen mit lauwarmem Wasser gereinigt und mit einem sauberen Tuch trocken gewischt werden. Mögliche Risse oder Einkerbungen lassen sich mit einer handelsüblichen Holzpaste ausbessern. Im nächsten Schritt werden die Oberflächen mit Schleifpapier geschliffen und von Staub befreit. Abschließend den Acryllack, leicht verdünnt, mit einem Lasurpinsel auftragen und die Oberfläche zwei bis drei Stunden trocknen lassen, erneut schleifen und abschließend nochmals mit Acryllack streichen.

Foto: VELUX Deutschland GmbH

 

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Smart Home – was ist möglich?, 16.03.2017

“Smart Home” – für den einen eine Marketing-Idee der Elektro-Industrie, für andere das neue große Ding im Bau- und Wohnbereich.

Wir leben schon seit über fünf Jahren “Smart” mit und im LichtAktiv Haus. Hier regelt ein WindowMaster System die natürliche Lüftung aller Fenster und somit unser Co2 Wert der Räume und die Luftfeuchtigkeit, aber auch die Temperatur wird über die Wärmepumpe und dem System geregelt. Das ist sehr hilfreich und “Smart Living“, bzw. “Smart Home“. Wir können alles an Monitoren einsehen, steuern, ändern und an unsere Bedürfnisse anpassen. Doch das alles ist nicht ganz einfach (Installation) und günstig. Seit den vergangenen Jahren hat sich der Markt und die Anbieter immer mehr einem breiten Publikum geöffnet, die Bauherren interessieren sich mehr und mehr für einfach zu regelden Steuerungen für Heizung, Fenster, Licht und Elektrik.

Was zur Zeit möglich ist zeige ich hier gern an zwei Beispielen. Das eine ist ein Haus bei Hof in Bayern. Hier hat der Besitzer viel Zeit und Geld in  Technik und Computerprogramm investiert, aber seht selber.

Matthias Gemeinhardt ist kein Freund des Konjunktivs. Könnte, sollte, müsste – das alles sind Worte, die dem Diplom-Ingenieur für Versorgungstechnik nicht wirklich etwas sagen. Geht oder geht nicht, ist eher seine Devise, und wenn etwas (noch) nicht geht, dann wird eben so lange daran gearbeitet, bis es funktioniert.

Dabei ist der Hobbykoch beileibe kein Typ, der vor Ehrgeiz brennt. Es ist eher diese typische innere Ruhe des passionierten Technikers, die ihn bei seinen Projekten weiterbringt. Oder wie Gemeinhardt es selbst ausdrückt: „Ich bin Ingenieur. Wenn ich eines gelernt habe, dann To-dos strukturiert abzuarbeiten.“
Solche Voraussetzungen braucht es, wenn man etwas realisieren will, was es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Und genau das hat Gemeinhardt getan. Sein Haus im oberfränkischen Döhlau vereint in Sachen Energietechnik und ihrer intelligenten Steuerung so ziemlich alles, was derzeit technisch machbar ist.

Nur ein Jahr Bauzeit

Als aktives Mitglied im Sonnenhaus-Institut machte er sich zuerst das Grundprinzip des Vereins zu eigen: die Entwicklung von Energiekonzepten weitgehend solarbeheizter Häuser. Das war ihm allerdings nicht genug, und so erweiterte Gemeinhardt diese Idee um ein „Plus“. Konkret bedeutete dies, ein Haus zu bauen, das mit seiner Kombination aus Gebäudehülle, ganzheitlichem Energiekonzept und ausgereifter Smart-Home-Funktionalität vom abhängigen Energieverbraucher zum au­tarken Energieerzeuger wird.
Dass Gemeinhardt das Vorhaben in nur einem Jahr Bauzeit umsetzen konnte, verdankte er vor allem einer sorgfältigen Vorplanung – und dem Umstand, dass er als Vorstand einer Firma für Heizung, Solar und Bad schon jahrelang praktische Erfahrung gesammelt hatte.

Sonnenhaus Plus in Döhlau im Video

Nicht in Hamburg, München oder Berlin steht eines der modernsten Häuser der Republik, sondern in Oberfranken. Wohnglück war zu Besuch! Wohnglück.de/planet c

So ging es noch vor dem allerersten Spatenstich an die umfangreichen Planungen, die auf drei grundsätzlichen Säulen basierten: Erstens musste das Gebäude optisch in den Ortskern des kleinen Ortes passen, weshalb nur eine konventionelle Bauweise mit Satteldach infrage kam. Zweitens sollte es ein KfW-40-Effizienzhaus sein, allerdings mit Ziegeln errichtet und ohne ein Wärmedämm-Verbundsystem. Und zu guter Letzt sollte der Energieüberschuss durch ein ausgeklügeltes, ganzheitliches Energiekonzept entstehen. Basis dafür war der mehr als 75-prozentige solare Deckungsanteil der solarthermischen Anlage. Eine effiziente Wärmepumpe sorgt im Bedarfsfall für eine automatische Nachheizung, wobei die Antriebsenergie der Wärmepumpe ebenfalls über Solarstrom erfolgt. Und dank einer intelligenten Smart-Home-Logik wird durch die Steuer- und Regelungstechnik ein Maximum an Energie gespart, ohne dabei auf Wohnkomfort verzichten zu müssen.

Eine Menge Planungsarbeit notwendig

Was sich in der Theorie ganz logisch anhört, erwies sich in der Praxis erst einmal als eine Menge (Planungs-)Arbeit. Innenwände, Fenster, Türen, Wasser- und Abwasserleitungen, Elektroinstallationen etc. – all das wurde in einer Computer­simulation vorausberechnet. Dazu kamen individuelle Detailarbeiten, zum Beispiel zu den Wärmebrücken einzelner Bauteile, um den gewollten KfW-40-Standard auch zu erreichen. Letztlich hat sich der hohe Aufwand gelohnt. Matthias Gemeinhardt wohnt jetzt mit Frau und Sohn auf rund 230 Quadratmetern in einem Haus, das es in dieser Form in Deutschland wohl kein zweites Mal gibt.

 

Beim zweiten Projekt, ein Musterhaus in Glinde, bei Hamburg, hat die Firma Heinz von Heiden, ein Haus mit eher simplen und einfachen Systemkomponenten für Licht, HiFi und Alarmsteuerung ausgestattet:

Gleich zur Begrüßung gibt es erst einmal einen Kaffee, dessen Zubereitung über eine App gesteuert wird. Eine Spielerei, wie auch Robin Cumpl, Abteilungsleiter Innovations- & Redaktions-Management und Chefredakteur der vom Mediamarkt betriebenen Plattform smart-wohnen.de, zugibt. Wesentlich handfester geht es dann bei der Demonstration der weiteren Eigenschaften des smart home zu.

Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei die Sicherheit. Bewegungsmelder, dezent in den Zimmerecken platziert, dazu Fenster- und Türkontakte, die sich ganz einfach anbringen lassen – schon ist die Basisversion einer Alarmanlage installiert. Betritt jetzt jemand Unbefugtes den Raum, dann gibt es auf jeden Fall eine Meldung auf das Handy des Besitzers. Zusätzlich können – je nach dem Grad der Vernetzung – noch die Beleuchtung und das Soundsystem mit eingebunden werden, um den ungebetenen Gast auch per Licht und Ton zu vertreiben.

Komfort, der auch einer ist
Apropos Licht und Sound: beides lässt sich natürlich – ebenso wie der Robot-Staubsauger – entweder per Handy oder Tablet steuern. Entweder einzeln oder eben eingebunden in ein ganzes Szenario, dass zum Beispiel diverse Aktionen während der Abwesenheit steuert (Heizung runterfahren/Licht zufallsgesteuert an- und ausmachen). Wirklich smart bedeutet aber auch, dass eben nicht nur die elektronischen Helferlein allein als Bedienungselemente zur Verfügung stehen.

“Sie wollen natürlich nicht erst umständlich nach Ihrem Smartphone suchen, nur um das Licht anzumachen” weiß Cumpl und verweist deshalb auf den abnehmbaren Schalter. Der funktioniert funkgesteuert, lässt sich deshalb überall mühelos montieren und kann – neben ein- und ausschalten – das Licht auch dimmen. Das ist vielleicht nicht ganz so sexy wie die Regelung per Touchscreen, aber unheimlich praktisch.

Rundgand durch das “Smart Home” in Glinde

Was geht und wie geht es? Eine kurze Demonstration an praktischen Möglichkeiten, die aus “normalen” Wohnungen und Häusern heute schon ein smart home machen. wohnglück.de

Individuelle Komponenten, allgemeine technische Basis
Weitere Pluspunkte: die Modularität und die recht einfache Installation. Ersteres bedeutet nichts anderes, als dass es verschiedenste Komponenten gibt, die sich miteinander vernetzen lassen – wenn man das denn will. Es geht aber auch durchaus, sich mit einzelnen Komponenten zufriedenzugeben. Wer rein auf den Einbruchschutz setzt, benötigt eben keine individuell belegbaren Lichtszenarien – muss er aber auch nicht.

Basis der vorgestellten Installation ist die Qivicon Home Base. Sie ist die Steuerungszentrale, über die alle funkbasierten (und damit kabellosen) Befehle an die einzelnen Komponenten wie eben Bewegungsmelder, Beleuchtung etc. gehen. Hinter Qivicon steht eigentlich die Telekom, doch auch viele Produkte anderer Hersteller können eingebunden werden und für die Installation braucht es nur ein WLAN – egal von welchem Provider.

Im Video geht es in einem kurzen Rundgang im Haus um die bereits angesprochenen Praxisbeispiele in Sachen smart home. Eins ist aber klar: ein Ende der Möglichkeiten, sein Haus intelligent zu vernetzen, ist noch lange nicht abzusehen.

Sicherheit im Smart Home

So schön die Möglichkeiten in einem smart home sind: wie sicher ist so ein System eigentlich? Wie schütze ich mich gegen unbefugte Zugriffe? wohnglück.de

 

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VIDEO – BAU 2017 in München, 24.02.2017

Ich war zu Gast auf der BAU 2017 in München. Die Leitmesse für Architektur und Bau, die alle zwei Jahre mit über 2400 Ausstellern auf 187.000 m2 in 17 Hallen stattfindet, gehört zum Pflichtprogramm der Branche. Dort habe ich mich einen Tag lang umgesehen und Interviews geführt. Leider funktioniert die Einbettung des Videos unter “Firefox” nicht….hier der Link.

https://www.youtube.com/watch?v=liinEHhw7B8

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Wo gibt es die meisten Ladestationen für eAutos in Deutschland?, 21.02.2017

Wissenswertes zu Ladestationen und Statistiken zur E-Mobilität findet ihr auf den täglich aktualisierten Seiten von e-stations.de

Wo gibt es die meisten Ladestationen für eAutos in Deutschland? Welche E-Autos gibt es in Deutschland? Wo finde ich CarSharing Anbieter? Zulassungszahlen, Energiepreise, Netzwerke….

Alles übersichtlich gestaltet und aktuell auf e-stations.de, den Infoportal von Markus Bach. Für jeden E-Auto-Fahrer eine absolute Standartseite!

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Strom tanken im eigenen Heim – mit dem richtigen Ladesystem für Elektroautos, 06.02.2017


Strom tanken im eigenen Heim – mit dem richtigen Ladesystem für Elektroautos
Wandladestationen mit Drehstromanschluss für schnelles Aufladen / Leistungsschutz- und Fehlerstrom-Schutzschalter sorgen für sicheren Betrieb
Elektromobilität liegt voll im Trend. Bis zum Jahr 2020 sollen laut Energiekonzept der Bundesregierung eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen rollen. Nicht zuletzt deshalb erhalten Autofahrer, die sich für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs entscheiden, seit einiger Zeit eine Prämie, um den Kauf für sie noch attraktiver zu machen. Wer sich für ein E-Auto entscheidet, muss sich auch Gedanken über die Aufladung machen. Die Batterien können an öffentlichen Stromtankstellen geladen werden. Sinnvoll und vor allem komfortabel ist es aber auch, das Auto jederzeit zuhause aufladen zu können, damit es stets betriebsbereit ist. Welche Vorrichtungen und technischen Voraussetzungen für eine Ladestation in den eigenen vier Wänden erforderlich sind, erklärt die Initiative ELEKTRO+.
Ladung mit eigener Wallbox oder Ladesäule
Theoretisch lässt sich ein Elektroauto direkt an jeder normalen Steckdose mit 230 Volt aufladen. Dies führt allerdings zu Ladezeiten über viele Stunden. Und auch das Sicherheitsrisiko ist hoch. Da herkömmliche Schutzkontaktsteckdosen nur sehr begrenzt für eine Dauerstrombelastung, wie sie für das Laden von Elektroautos nötig wäre, geeignet sind, kann es zur Überlastung der elektrischen Anlage und sogar zur Brandgefahr kommen. Man spricht in diesen Fällen von einer Notladung. Wesentlich sicherer und schneller lädt die Batterie mittels einer freistehenden Ladesäule oder einer sogenannten Wallbox, einer Wandladestation, die einen Drehstromanschluss mit 400 Volt benötigt und direkt in der Garage, dem Carport oder am Stellplatz installiert wird. Damit lassen sich Ladeleistungen von bis zu 22 kVA (Kilovoltampere) erreichen. Die Batterien des Fahrzeugs sind so bereits in ein bis zwei Stunden wieder komplett einsatzbereit. Bei den Ladesäulen und Wallboxen kommt in der Regel der weit verbreitete Ladestecker Typ 2 zum Einsatz. Dieser überträgt nicht nur den Strom, sondern ermöglicht auch den Austausch von Informationen zwischen Auto und Ladestation, beispielsweise bei Angaben zum Energiebedarf oder zur Dauer des Ladevorgangs. Da mit einer Nennladeleistung von über 12 kVA viel Strom über einen längeren Zeitraum auf einmal aus dem Stromnetz bezogen wird, muss die Ladestation beim Netzbetreiber angemeldet und von diesem genehmigt werden.
Schutzeinrichtungen sind Pflicht
„Bei der Installation des Ladesystems im eigenen Heim sind Schutzeinrichtungen Pflicht“, so Michael Conradi von der Initiative ELEKTRO+. Um die Hausinstallation vor Überlastung zu schützen, ist bei der Planung einer Ladestation ein eigener Stromkreis, ein ausreichend dickes separates Kabel vom Zählerkasten direkt zu Garage oder Carport sowie ein Elektroinstallationsrohr für die Aufnahme einer Datenleitung vorzusehen. Jede Ladestation ist außerdem mit einem dafür geeignetem Fehlerstromschutzschalter (FI) sowie einem Leitungsschutzschalter (LS) im Stromkreisverteiler des Hauses abzusichern. Letzterer verhindert Beschädigungen und Überhitzung der Stromleitungen, der FI-Schutzschalter bewahrt die Anwender vor gefährlichen Fehlerströmen, indem er die Stromzufuhr im Ernstfall sofort unterbricht. Die Initiative ELEKTRO+ empfiehlt darüber hinaus, einen Überspannungsschutz zu installieren, um Schäden am Fahrzeug sowie der elektrischen Anlage vorzubeugen. Praktisch: Mit einem zusätzlichen Stromzähler für die Ladestelle erhalten die Bewohner einen Überblick über den benutzten Strom für ihr E-Auto.
Planung dem Fachmann überlassen
Grundsätzlich ist die Planung und Installation einer Ladestation von einem qualifizierten Elektrofachmann durchzuführen. Auch wer heute oder in absehbarer Zeit noch kein Elektroauto fährt, sollte für die Zukunft vorsorgen und einen zusätzlichen Zählerplatz einplanen sowie zwischen Hausstromkreisverteiler und Garage oder Carport ein Elektroinstallationsrohr oder Leitungsführungskanal verlegen lassen. Darin kann später unkompliziert eine passende Stromleitung gelegt werden, um eine Ladestation nachzurüsten. „Bei Bestandsgebäuden sollte ein Elektrofachmann zunächst einen E-Check durchführen, bei dem er die vorhandene elektrische Anlage dahingehend überprüft, inwieweit sie sich für das Laden von E-Autos eignet“, erklärt Thomas Bürkle, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). „Auch wenn viele Installationen nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entsprechen, lassen sie sich doch gut modernisieren und damit für die elektrischen Anforderungen der E-Mobilität fit machen.“ Qualifizierte Innungsfachbetriebe und spezialisierte E-Mobilitätsfachbetriebe in der Nähe finden Interessierte unter: www.elektrobetrieb-finden.de.